Journal

Jan 7, 2010

Neu: EinfachLeben Portal

alt
Unter “EinfachLeben” findet man seit letztem Jahr ein Portal, an dessen Aufbau ich in der ersten Hälfte 2009 sehr aktiv mitgearbeitet habe.
Auf der Seite werden Lokale, Gaststätten, Veranstaltungszentren und Kultureinrichtungen aus dem Raum Salzburg vorgestellt. Gepflegt werden die Informationen von den Betreibern der jeweiligen Einrichtung selbst.
Gäste können sich in ihren Stammlokalen eine EinfachLeben-Karte abholen und sich dann ebenfalls am Portal anmelden. Der Benutzer kann sich danach auch zu Events anmelden, die teilweise exklusiv über die Webseite vertrieben werden.
Viele Lokale werben auch mit Bildern und Videos in ihren Profilen. In Kombination mit der Umkreis-Suche lassen sich so über einen digitalen Streifzug neue Lokale entdecken, die auch in Natur entdeckt werden sollen.
Ein Blog mit Artikeln der Redaktionen gibt Hinweise und Eindrücke aus der Region.

Hintergrund
Technisch umgesetzt wurde das Portal von Philipp Wassibauer und mir mit Hilfe des Python/Django Frameworks.
EinfachLeben ist eine Marke der Trumer Privatbrauerei.

Comments

Dec 15, 2009

Unser UrbanGolf hat die A1 InnovationsDays Challenge Gewonnen! Woohoo!

Unser UrbanGolf hat die A1 InnovationsDays Challenge Gewonnen! Woohoo!

Was genau der Preis für den Sieg ist weiß icht nicht. Aber Sie brauchen meine Adresse um ihn mir zu senden.

Bin schon gespannt!

Comments

Nov 3, 2009

UrbanGolf Public Preview

For everyone to try: here is a preview version of UrbanGolf available at:

http://urbangolf.ignaz.at/uglight.apk

(There are still some troubles on the Android 1.5 Version, but 1.6 should be fine. This will be updated frequently)

Comments

Oct 19, 2009

urbangolf_kurier_20091018 (PDF, 889.4 KB)

Bericht über Urbangolf im Kurier!

Comments

Oct 5, 2009

Schmiede Festival und Relaunch

alt
Heuer - von 17. bis 27. September - fand in Hallein (Salzburg) wieder ein Festival, der etwas anderen Art statt:
Dem geneigten Leser werden sich nun unweigerlich, Bilder von Zeltstädten und bier-trinkenenden Jugendlichen, die nächtens das Tanzbein in Gummistiefeln kleiden, um ihre MTV Idole zu feiern, in den Kopf drängen. Doch "Festival" ist nicht gleich "Schmiede" und "Gast" ist nicht gleich "Teilnehmer" oder besser "Smith", wie sich die Besucher dieser Veranstaltung passenderweise nennen.
Denn es geht um das aktive Umsetzen neuer Ideen.

"Schmiede is a festival and community for producers. Once a year we gather in Hallein for 10 days to work, experiment, present and network." (http://www.schmiede.ca)

Die Rahmenbedingungen werden dabei von den Organisatoren und Infrastruktur zur Verfügung gestellt.
Einer dieser Organisatoren ist Philipp Wassibauer, mit dem ich Anfang dieses Jahres begonnen habe, eine neue Plattform für diese Gemeinschaft zu schaffen.

Hauptziel war es
  • die entstehenden Projekte bei deren Organisation zu unterstützen
  • und eine gemeinsame Dokumentationsschnittstelle zur Verfügung zu stellen.
Durch diese speziellen Vorraussetzungen, ist eine Plattform entstanden, die es den Betreibern gestattet
  • die Teilnehmer online zu verwalten und zu kontaktieren
  • Artikel (Blogeinträge) zu schreiben und zu veröffentlichen
  • einzelne Projekte und produzierten Content der Smiths auf der Webseite besonders hervorzuheben (Featured-Funktion)
Die Teilnehmer selbst können
  • sich für das Festival anmelden und die eigenen Profildaten pflegen
  • Blogartikel schreiben
  • sich in Projekten zusammenschliessen
    • Videos hochladen und von Youtube oder Vimeo einbinden
    • Audiodateien hochladen und abspielen lassen
    • Bilder in Gallerien zur Verfügung stellen
    • Wikis zur Dokumentation anlegen
  • über Foren und Instant Messaging mit anderen Mitgliedern kommunizieren.
Wer sich selbst ein Bild von der Plattform oder den entstandenen Projekten machen möchte, kann die Seite unter http://www.schmiede.ca finden.

Comments

Jul 29, 2009

StartupWiki.at

(Noch kleine) Webseite mit Informationen über und für Österreichische Startups.

http://www.startupwiki.at/

Comments

Jul 18, 2009

The Myth of the "Genius Programmer"

The Myth of the "Genius Programmer"

Comments

Jul 2, 2009

The Design of Everyday Things - Donald A. Norman ★★★★

9175_fd77

Ok, das Buch hat nichts mit Softwareentwicklung oder Programmierung zu tun, aber jeder der Software entwickelt oder konzeptioniert die von anderen Personen benutzen wird (egal ob es jetzt für das Web, mobile Endgeräte oder normale PCs ist) sollte dieses Buch zumindest einmal gelesen haben.

Auch wenn das Buch schon relativ alt ist (Erstausgabe ist von 1988) hat es fast nichts von seiner Aktualität eingebüst. Das Buch erklärt an ganz alltäglichen Dingen (wie Türen, Lichtschaltern, dem Herd oder dem Wasserhahn) wie gutes und verwirrendes Design ausschaut. Es erklärt auch wie sich Menschen Neuem gegenüber verhalten und was man erwarten kann von Menschen die das Produkt noch nie verwendet haben.

Warum es nicht alle Sterne bekommen hat? Manchmal wirkt der Author ein wenig "von oben herab" als ob er alleine die Weisheitssuppe mit dem Schöpflöffel gegessen hätte und alle anderen mit der Gabel bei der Ausgabe waren.

Alles in Allem wird das Buch aber die eigene Sicht auf Dinge verändern und man denkt ab dem Buch ganz anders über Benutzbarkeit und Usability der eigenen User Interfaces nach. Schwer empfohlen, also gleich bestellen!

Rating: 4/5

Comments

May 7, 2009

PHP & Java

"Es ist noch nie jemand gefeuert worden weil er sich für Java entschieden hat" - Das ist ein alter Spruch der durchaus zutrifft. Wenn man in einer Softwarefirma was zu entscheiden hat und sich für Java entscheidet, dann wird man sicher nicht rausgeschmissen. Große klassische Softwarefirmen machen oft alle Projekte einfach mit Java ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken ob das überhaupt schlau ist und ob es vielleicht nicht eine andere Technologie gibt die dafür besser geeignet wär.

Und seit es das Web gibt, gibt es auch viele Agenturen, die eigentlich nicht aus der Softwareentwicklung sondern aus anderen Bereichen kommen und nun auf einmal auch Software entwickeln müssen. Und genau in diesem Bereich hat sich in den letzten Jahren PHP als standard durchgesetzt. PHP ist sozusagen das Java der Webagenturen. PHP ist gereift, hat eine sehr große Benutzerbasis und ist bei beinahe jedem Server im Internet vorinstalliert.

Trotzdem finde ich es schade, dass sich sowenig gedanken über die einzusetzende Technologie machen und einfach die Technologie nehmen "die jeder nimmt".

Paul Graham hat 1995 die Firma ViaWeb gegründet, eine Firma die sich auf die einfache Bereitstellung von Online Shops für Händler, die keine eigene IT-Abteilung haben aber trotzdem ihre Waren im Web verkaufen wollen.

ViaWeb war der Konkurrenz immer einen Schritt voraus und konnte neue Features viel schneller implementieren als der Rest. 1998 wurde ViaWeb von Yahoo übernommen.

Warum war ViaWeb besser und schneller mit neuen Features live als die Konkurrenz? Laut Paul Graham liegt es an der verwendeten Programmiersprache: Lisp, eine funktionale Programmiersprache die vorher wahrscheinlich noch überhaupt niemand für eine Webapplikation verwendet hat. Lisp war ihre Geheimwaffe.

Ich würde mir wünschen, das Entscheider öfter mal über den PHP/Java Tellerand schauen würden und vielleicht auch mal eine andere Technologie einsetzen würden, sofern es für das geplante Projekt Sinn macht.

Comments

Apr 29, 2009

Wolfram Alpha

Stephen Wolfram (der Erfinder von Mathematica) hat eine "Computanional Knowledge Engine" entwickelt die er schlicht Wolfram Alpha nennt.

Im Prinzip ist das eine Sammlung von allem Wissen das es auf der Welt gibt (also alles was im Internet ist) und mit einer Webseite die ähnlich einfach ist wie die von Google kann man Fragen über diese Daten stellen.

Man kann dann also so sachen "Durchschnittsalter in Frankreich" oder "Anzahl der Geburten in Deutschland 1943", "Wieviel Fisch wird durchschnittlich pro Sekunde in Italien produziert und vergleich das mit Polen" usw fragen.

Die Engine kann also alle Daten die es hat miteinander verknüpfen und damit Berechnungen anstellen.

Es gibt ein Video von einer Präsentation an der Hardvard Universität. Das ist zwar nicht so richtig gut, weil man nur Herrn Wolfram sieht und nicht die Ergebnisse der Engine, aber man bekommt schon ein bisschen mit, was da auf uns zu kommt. Sehr beeindruckend und spannend.

Zusammen mit der Forderung von Tim Berners-Lee (dem Begründer des World Wide Web) nach "Raw Data Now" könnte das Internet und auch die komplette Welt dadurch nachhaltig geändert werden!

Ab Mai können wir das alle selber auf www.wolframalpha.com ausprobieren!

Comments

Mar 21, 2009

Mein Beitrag zu den Links der Woche im T3N

alt

Juhu! Mein Artikel über Ladezeiten internationaler Markenseiten hat es auch in die Links der Woche im bekannten deutschsprachigen T3N Magazin geschafft. Freut mich :)
Auch bei Dr. Web gab es in dieser Woche interessante Zahlen. Analysiert wurden hier die Ladezeiten großer Webseiten im internationalen Vergleich. Die Website von Amazon braucht in London mit 3,5 Sekunden nur etwa ein Viertel der Zeit wie in China. Browser spielten scheinbar keine Rolle, sie wurden zumindest nicht erwähnt. Nutzen die in China etwa schon den IE 8?

Comments

Mar 15, 2009

Wie wars auf der Aufschwung Messe?

Übers Wochenende haben Anton und ich die Aufschwung-Messe in Frankfurt besucht und gelernt:
  • Bahnreisen mit Nachtzügen ist sehr angenehm (wir hatten zu zweit einen 4er Schlafwagon)
  • In Deutschland isst man sehr gern Grillwürste (und da ziehen wir natürlich mit)
  • Mit etwas Kreativität kann man Essen zu einem Erlebnis in Afrika machen
  • vom Titel lässt sich nicht immer auf die Qualität des Inhalts schliessen :)
Drei Vortragende waren super und haben die kleine Reise durch Mitteleuropa bezahlt gemacht:
  • Gerhard Gieschen über Honorare und Neukundengewinnung
  • Thomas Gronenthal, der mit seiner PR Agentur dripke unter anderem die Samwer Brüder unterstützt. Und dies schon seit ihrem Versteigerungsportal Alando, das damals angeblich recht teuer an Ebay verkauft wurde.
  • Günter Faltin, dessen Buch "Kopf schlägt Kapital" ich zuvor schon gelesen hatte und der als Papst für Entrepreneurship im deutschsprachigem Raum auftritt.

Comments

Mar 11, 2009

Würdest du 20 Sekunden auf eine Webseite warten?

Physiker und Mathematiker geben, wenn man sie nach der Geschwindigkeit fragt, gerne die bekannte Formel wieder: Geschwindigkeit = zurückgelegter Weg / Zeit.
Internetuser kürzen diese Formel so circa auf: Geschwindigkeit = 1 / vergangene Zeit bis zur Darstellung der gewünschten Seite.
Theoretisch braucht das Signal bei Lichtgeschwindigkeit von Europa ans andere Ende der Welt - zum Beispiel nach China - weit unter einer Sekunde. In der Praxis werden Seiten bedeutend langsamer geladen: Durchschnittlich 50 Objekte müssen transferiert werden - wobei meist schon das HTML Gerüst mit einer Grösse von 312 kB aufwartet. Bedenkt man dann auch, dass die HTTP/1.1 Spezifikation vorschlägt, lediglich 2 Objekte parallel zu laden, so wundert es nicht, dass beim Testen Ladezeiten von über 20 Sekunden keine Seltenheit waren.

Aber wen interessiert das?
Und überhaupt: ein paar Sekunden hab' ich doch schon öfter auf Seiten warten müssen - könntest du jetzt entgegnen.
Naja, man nehme zum Beispiel den bekannten Sportartikelhersteller Nike. Dieser buhlt weltweit um Kunden und somit auch um Internetnutzer. Somit müssen sich internationale Marken auch damit befassen, wie schnell bzw. langsam deren Seiten - zum Beispiel - in China geöffnet werden.
Speziell wer einen Onlineshop betreibt, sollte sich Gedanken zum Thema Geschwindigkeit machen, da Veröffentlichungen von Google und Amazon ein ähnliches Bild zeichnen:
  • Um 0,9 Sekunden langsamer Seitenaufbau geht bei Google mit einem Traffic- und auch Werbeinnahmenverlust von 20% einher.
  • Amazon's Experimente zeigen, dass pro 0,1 Sekunden das Geschäft um 1% zurückgeht.
Quelle: O'Reilly Media, Inc. (15.Juli 2008) - Website Optimization (ISBN: 978-0-596-51508-9) - Web Performance Optimization

Und wie schnell sind Seiten internationaler Marken wirklich?
Um dies herauszufinden, habe ich in den letzten Tagen einige Messungen durchgeführt und mir die Ergebnisse notiert.


MarkeSeitenaufruf in Europa (London)Seitenaufruf in China (Kanton)
Dolce & Gabbana9,2 sec39,8 sec
Gucci5,9 sec82,0 sec
Nike1,9 sec2,1 sec
Oakley6,6 sec40,0 sec
Rolex11,4 sec21,9 sec


Die ermittelten Werte habe ich mit Hilfe des Webdienstes Gomez messen lassen: jeweils drei mal an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten von einem Server in London und einem in Kanton.
Das Ergebnis sind die Ladezeiten der Startseiten bzw. der Mittelwert der Ladezeit.

Da ich eingangs Beobachtungen von Amazon und Google zitiert habe, sollen zum Vergleich auch deren Startseiten dem gleichen Prozedere unterzogen werden:


SeiteSeitenaufruf in Europa (London)Seitenaufruf in China (Kanton)
Google0,2 sec0,1 sec
Amazon3,5 sec14,6 sec

Die Moral von der Geschicht'?
Gott sei Dank sind die Seiten in Europa schnell :)

Nach meiner Erfahrung mangelt es am Verständnis, dass auch das Internet - auch wenn dies der Name anders suggeriert - gar nicht so "inter" und komplett ortsungebunden ist. Daten brauchen Zeit um von einem Ort zum anderen zu gelangen und sogar Lichtgeschwindigkeit ist manchmal nicht schnell genug. 
Um diesem Problem zu begegnen sollte man zu allererst die eigenen Webseiten analysieren. Dies geht lokal mit dem beliebten Firefox Plugin "Firebug" und den Addons "YSlow" und "Hammerhead" oder auch dem hervorragendem Windows Tool "Fiddler".

Nach den ersten Tests sollte man sich das eigene Werk noch einmal zur Brust nehmen und nach den von Yahoo! veröffentlichten "Best-Practices" für schnellere Webseiten Schritt für Schritt verbessern.
Dabei sollte man sich vorerst mit den ersten beiden Regeln ernsthaft auseinandersetzen, denn witzigerweise haben 3 der 5 Seiten sogar die 2te Regel "Auf ein Content Delivery Network (CDN) zurückzugreifen" implementiert. Jedoch nutzt lediglich die Nike Seite das Potential dieser zugekauften verteilten Serverlandschaft, was auch an den hervorragenden weltweiten Werten erkennbar ist.

Für Tests aus entfernteren Regionen eignen sich Webservices wie Gomez oder Watchmouse. Manchmal sind aber die Seiten, die getestet werden sollen, nicht öffentlich erreichbar. Dies gilt zum Beispiel für Intranet Applikationen, die die Mitarbeiter aus dem chinesischen Tochterunternehmen nutzen sollen, jedoch ständig über langsame Seiten klagen. Für derartige Situationen bietet sich ein zuverlässigen Proxy Server bei den Endnutzern an, mit dem man anschliessend beobachten kann, wie langsam sich die Seiten tatsächlich aufbauen, nachdem sie um den halben Globus gejagt wurden. Nach dieser vermeintlichen Grenzerfahrung lässt sich vermutlich so manches leidvolles Klagen aus dem entfernten Land besser verstehen und hoffentlich auch für die Zukunft verhindern.

Comments

Feb 19, 2009

Offener Brief an einen Webdesigner

A graphical depiction of a very simple css doc...Image via Wikipedia

"Hab dir die Designs schon geschickt", höre ich regelmässig am Beginn eines Projekts. Und zurück an meinem Arbeitsplatz entdecke ich dann meistens in meiner Mailbox ein kurzes Schreiben à la "Designs 2009 das-aktuelle-projekt" mit einem Zip Archiv als Anhang.
Im Archiv befinden sich einige PNG oder JPG-Dateien, die den Gedanken meines Kollegen wiederspiegeln sollen - und aus denen ich nun meine Templates bastle.
Um den Anspruch der "pixelperfect Templates" gerecht zu werden, wie wir Missverständnisse vermeiden und unsere Zusammenarbeit verbessern könnten, habe ich einige Vorschläge:

Übergabe
Wie bereits erwähnt, bekomme ich die Designs meist als Bildersammlung in beliebiger Auflösung als Mail.
Dabei gehen viele Ideen und Konzepte von dir verloren: ein kurzes persönliches Gespräch kann da schon helfen.
Wunsch: Schick mir deine Kontaktadresse (Mobiltelefon, Skypeusername, was auch immer) oder am besten einen Vorschlag für ein "zeitnahes" persönliches Treffen um die Bilder kurz durchzugehen.

Oft hat man als Programmierer eine andere Sichtweise auf Designs. Und auch - zumindest manchmal :) - einen Überblick mit welchem Aufwand sich etwas umsetzen lässt und ob es bereits vorgefertigte Komponenten gibt, die man verwenden könnte.
Wunsch: Suche bereits während der Designphase Kontakt zu Programmierern und hol andere Sichtweisen ein.
Bemerkung: ein tolles System, das ich empfehlen kann, ist leider mittlerweile kostenpflichtig: Conceptshare ermöglicht es Bilder hochzuladen, Veränderungsvorschläge zu markieren und zu kommentieren.

Wunsch: Schickt mir auch die PSD Dateien.
Bilder sind zwar schöner zum Durchsehen und Überblick verschaffen - oft benötige ich aber einen freigestellte kleine Grafik. Dich dafür jedesmal kontaktieren zu müssen, ist mühsam.

Wunsch: Wenn wir eine Editieransicht brauchen - her damit!
Falls es einen Edit-Modus gibt, wie soll er sich ins Design einfügen.
"Action Icons" wären toll, wenn du mir sie als solche - freigestellt und bereits gesammelt - abspeicherst.

Auflösung
Erste Entscheidung: Genügt eine statische Breite der Seite? Soll die Webseite beim Vergrössern dynamisch mitskalieren und den Platz ausnutzen?
Am einfachsten ist es mit festen Seitenbreiten zu arbeiten. Dies wird auch noch weiter vereinfacht durch sogenannte CSS Grid Layouts, wie Blueprint, dessen Fork BlueTrip oder auch 960Grids. Dabei stehen je nach Framework circa 960px für den Inhalt zur Verfügung. Die Frameworks können aber mit etwas Aufwand auf andere Breiten konfiguriert werden.
Bevor man die Seite festlegt sollte man sich jedoch Gedanken machen, für wen die Seite optimiert sein soll - auf einschlägigen Seiten kann man dazu recht gute Informationen finden, oder - noch besser - du erkundigst dich beim Webmaster der bestehenden Seite.

Bestehst du auf ein sogenanntes Liquid Design, so kann auf ein System wie Yaml zurückgegriffen werden. Wobei erwähnt werden soll, dass es um einiges länger braucht sich in diesem System zurechtzufinden und der Aufwand für qualitativ hochwertiges Liquid Design oft unterschätzt wird.
Wunsch: Überleg dir, für welche Seitenbreite das Design ausgelegt sein soll und arbeite damit. Schick mir eine Angabe der statische Breite oder für Liquid Design minimale und maximale Breiten.

Schriftarten
Wenn ein Design vor mir liegt, bin ich mir immer sicher, dass viel Arbeit in die Auswahl der Schrift geflossen ist. Leider habe ich jedoch ein äusserst schlechtes Auge beim Erkennen der Schriftarten. Deshalb wäre es super, wenn du mir die Schriftarten, die du verwendet hast, in Prosaform zuschicken könntest.
Bei der Auswahl des Fontstacks kann dir übrigens folgendes Dokument von Unit Interactive weiterhelfen.
Wunsch: Angaben wie "font-family: Ideal, Alternative, Common, Generic;" für Text und Überschrift, sowie die Schriftgrösse anhängen.

Farbpalette
Ähnlich wie bei Schriften, so habe ich auch kein gutes Auge für Farben und mit Angaben wie "lachsfarben" meiner Freundin hatte ich schon jeher Probleme. Programmierer leben tendenziell in 16-256 Farben :)
Wunsch: Farbcodes sind super!

- black #000
- white #fff
- green #49B649
- light-grey #ebebeb
- dark-grey #999

Icons
Wie schon erwähnt, träume ich immer davon, Icons freigestellt zu bekommen. Ich kann zwar auch mit Photoshop oder Gimp umgehen, aber das sicher nicht in deiner Geschwindigkeit.
Wenn wir unseren Nutzern etwas gutes Tun willst, könntest du Standardbilder in einer Datei zusammenfassen. Dies nennt sich dann CSS Sprites. Programmierer mögen CSS Sprites, weil die meiste Zeit beim Laden vieler kleiner Dateien verloren geht und die gesammelten Bilder schon ab dem ersten Seitenaufruf für die restlichen Seiten gecacht vorliegen.
Apropos Icons: Wäre es nicht lässig, auch so ein cooles Fav-Icon beizulegen, dass beim Seitenaufruf in der Adressleiste erscheint?

Comments

Feb 13, 2009

Mozilla Labs: Fennec, Bespin, Ubiquity

Image representing Mozilla as depicted in Crun...Image via CrunchBase

Die meisten Leute kennen von Mozilla nur den Browser Firefox, eventuell noch den Mailclient Thunderbird oder auch das Kalendarprogramm Sunbird - daneben gibt es auch noch zahlreiche andere Produkte, die unter Open Source Lizenzen angeboten werden.
In letzter Zeit bin auch ich über Meldungen über - mir unbekannte - Mozilla Labs Entwicklungen gestolpert:
  • Fennec - mobiler Firefox Browser (ähnlich dem IPhone Browser). Cool für Handy Liebhaber
  • Bespin - Web IDE für Webentwicklung - lässige neue Features
  • Ubiquity - schwer zu erklären :). Eher für Webentwickler und Bastler
Fennec

Firefox Mobile Concept Video from Aza Raskin on Vimeo.

Fennec wird die Firefox Version für mobile Endgeräte und wenn gehalten wird, was das Video verspricht, wird Fennec sicher mindestens genauso erfolgreich wie sein grosser Bruder.


Bespin

Introducing Bespin from Dion Almaer on Vimeo.

Im Video stellt Dion Almaer - den ich bereits auf dem Google Developer Day in München Live erleben durfte - und sein Kollege Ben Galbraith den neuen Code Editor Bespin vor. Wirklich beeindruckend, was die beiden mit dem HTML Canvas-Objekt für eine Geschwindigkeit erreichen. Und das beste ist, der Editor lässt sich sofort testen.
Im Video wird auch erwähnt, dass Bespin mit dem einem weiteren Prototypen vereint werden soll:


Ubiquity

Ubiquity for Firefox from Aza Raskin on Vimeo.

Ein weiterer Prototyp bei dem wieder Aza Raskin seine Finger im Spiel hat. Leider etwas schwer zu erklären - scheinbar hab nicht nur ich das Gefühl.
Ich als Entwickler und Tüftler kann mir damit kleine Hilfsskripte basteln, die ich über Kommandozeile ausführe. Basistechnologie ist Javascript mit JQuery Unterstützung, jedoch ohne die üblichen AJAX same-Domain Restrictions.
Dh. wenn ich mehrere bestimmte Schritte auf einer Webseite immer wieder mache, kann ich sie auch skripten und mir das Leben einfacher machen - Zeitaufwand spielt natürlich wie bei jedem Bastler dabei keine Rolle ;)

Comments

Dec 21, 2008

Vorsätze 2009

Pünktlich im Dezember starten jedes Jahr auch die Jahresrückblicke. Die im Fernsehen auch schon mal Form wie "Die 30 schönsten Momente 2008" oder auch "Die dümmsten 20 Promis 2008" annehmen können. Wie auch immer ... Neben diesen Listen wird es dann auch immer Zeit für die eigenen persönlichen Vorsätze und Prognosen für das nächste Jahr.

Und so möchte ich mich auch daran versuchen Ziele für mein nächstes Jahr festzulegen, getreu dem Motto:

"Meine besten Vorsätze 2009"

  • Nachdem ich mich Ende 2008 erst selbstständig gemacht habe, gilt es als Nummer 1 Ziel mein Einkommen aus der Zeit als Angestellter bei gleicher Arbeitszeit zu halten.

  • Ausserdem würde ich 2009 auch wieder mindestens 2 öffentliche Vorträge halten - Möglichkeiten dazu gäbe es auf einem Barcamp (Wien, Juni), den Linuxtagen (Graz, April) oder wieder bei den Linuxwochen (April 2009).

  • Mindestens 1 Konferenz besuchen: Der "Google Developers Day" (September, München) heuer hat mir sehr gut gefallen. Alternativen wären yum Beispiel die FOSDEM (Brüssel, Februar) oder der Chaos Communication Congress (Berlin, Deyember).

  • Ehrgeiziges Ziel für diesen Blog wären 20 regelmässige Leser. Bin schon gespannt, ob sich das so einfach erreichen lässt, da ich mit der Bloggerei noch kaum Erfahrung habe.
Technologie
  • Im letzten Jahr haben sich interessante Möglichkeiten aufgetan, grosse Skalierbare Lösungen zu programmieren. Nachdem ich heuer bereits etwas herumexperimentiert habe, würde ich im Jahr 2009 gerne mehr im bereich der Server Clouds machen: Vor allem in Form der Google Appengine und den Amazon Developer Services stehen sehr interessante Produkte für Entwickler zu Verfügung.

  • Im Bereich Javascript hätte ich vor, mich wieder eingehender mit dem Dojo Toolkit auseinanderzusetzen, nachdem ich heuer fast ausschliesslich mit jQuery gearbeitet habe. Ausserdem wurde ich auch gerne mit GWT arbeiten und in einem Projekt einsetzen. Ausserdem will ich mein bereits gesammeltes Wissen über die Google APIs in kommerziellen Projekten einsetzen (z.B.: Google Maps API).
Privates
  • Neben diesen eher technischen Zielen hätte ich mir vorgenommen meine Kletterfähigkeiten zu verbessern, um am Ende des Jahres in der 7.Schwierigkeitsstufe sicher klettern zu können.

  • Ein weiteres - eher sportliches - Todo ist es, mit meinen Freunden wieder eine Radtour zu machen, nachdem ich dieses Jahr leider keine Zeit gefunden habe. Wunschdestination wären für mich ein nördliches Land wie Littauen, Lettland, Estland oder auch Island mit dem Drahtesel kennenzulernen. Mal sehen, was meine Reisegefaehrten von diesem Vorschlag halten.

Comments

Nov 4, 2008

Wie finde ich meinen Steuerberater?

Ein paar wichtige Kontakte sind schon zu Beginn der Selbstständigkeit wichtig.
Und um nicht völlig alleine dem Steuerbürokratismus gegenüberstehen zu müssen, gehört wohl ein Steuerberater zu dieser Personengruppe.

Kontakt
Um einen entsprechenden zu finden, kann man sich einerseits

  • auf seinen Bekanntenkreis stützen,
  • bei der Wirtschaftskammer nach Kontaktadressen nachfragen
  • meist wird man ohnehin nach der Gewerbeanmeldung von 1-2 kontaktiert
  • oder man nutzt das Internet zum Recherchieren.
Moegliche Plattformen wären dafür (neben dem im Fernsehen geworbenem Herold ;) ):


Aber wen nehme ich nun?
Zuerst sollte man sich ein gewisses Grundwissen zurechtlegen - dabei hilft das Finanzamt mit dem "Selbstständigen Handbuch", damit auch die richtigen Fragen gestellt werden können.
Wichtig war mir:

  • dass eine kostenlose Erstberatung angeboten wird. In dieser muss ich das Gefühl gewinnen, dass das Gegenüber sein Fachgebiet wirklich versteht (dazu gehört vor allem, dass er die Steuersätze im Kopf hat und sofort überschlagsmässig meine zu zahlenden Steuern abschätzen kann)
  • leichte Erreichbarkeit per Mail (kurze Antwortzeit) und Telefon
  • Vorlage für einen Spesenverteiler (zum Eintragen der Einnahmen und Ausgaben) - sollte auch Verweise auf Positonen in Finanzamtformularen und Formularkennzeichen enthalten
  • Vorlage zum Eintragen von Fahrt-Diäten
  • Bei/nach der Erstberatung sollten Vorraussagen zur Höhe der Sozialversicherung, Einkommenssteuer und Umsatzsteuer gemacht werden und darauf hingewiesen werden, wann diese zu zahlen sind. Dieses Treffen und Durchgehen der vorraussichtlichen Zahlungen sollte auf Anraten des Beraters jährlich wiederholt werden.
  • Angebot am Anfang übermittelten Formulare an das Finanzamt zu kontrollieren, bevor diese ans Finanzamt übermittelt werden. Dies macht bei mir Sinn, da so wenig Buchhaltungsaufwand anfällt, dass das Ausfüllen von mir zu bewältigen ist.
  • die bisherige Buchführung und gestellten Rechnungen sollten gemeinsam kontrolliert werden, da sich zu Beginn leicht Fehler einschleichen können
  • dass mich der Steuerberater ermutigt per Mail- oder Telefon Kontakt aufzunehmen und kurze Fragen so bald wie möglich zu stellen, anstatt durchgängig falsche Eintragungen zu machen ;)
  • eventuell werde ich auch auf mögliche Förderungen hingewiesen, die für meinen Bereich interessant sein könnten. Dies gehört zwar nicht zu den ursprünglichen Aufgaben des Steuerberaters stellt jedoch hilfreiches Zusatzwissen dar, über das der Berater verfügen könnte.
  • Hat der Berater bereits Erfahrung mit ähnlichen Unternehmen (Grösse, Branche)
  • Wie gross ist die Kanzlei? Wieviele Kunden hat sie? Auf welches Expertenwissen kann ich in der Kanzlei zugreifen?
  • Wird ein Finanzonline-Zugang vom Steuerberater beantragt?
  • Gibt es eine AGB?
  • Wie hoch ist der Stundensatz? Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis?

Comments

Nov 1, 2008

Mehr Power....

alt
Für Entwickler gibt es wohl nichts frustrierenderes als langsame und schlechte Hardware, die die gefühlte Produktivität negativ beeinflusst.
Aus diesem Grund habe ich mich nun durchgerungen die verwendetete Rechenkapazität aufzustocken und folgende Überlegungen angestellt:
Hauptsächlich arbeite ich in einer IDE (Eclipse oder Visual Studio) oder mit einfachem Texteditor mit mehreren geöffneten Browserfenstern - meist in interpretierten (Javascript, Python), manchmal auch in compilierten Sprachen (Java, C++). Um auch für andere Zielsysteme zu entwickeln und zu testen, verwende ich auch regelmässig VMWare.

Wichtige Kriterien:
  • Gute Rechenleistung
  • Ausreichend RAM
Da ich geschätzte 90% meines Arbeitsalltages am Rechner sitze, ist mir auch ein geräuscharmer Rechner besonders wichtig.

Auf Geizhals recherchiert, einige Anbieter um Vorschlage angeschrieben und bei folgendem Angebot habe ich zugeschlagen:
  • Komplettsystem Intel Core2Duo E7200, 4096MB RAM - EUR 291,90
  • 160GB HDD
  • low noise CPU-Kühler
  • Zotac VGA GeForce 7200GS 256MB TV DVI PCIe (um mit 2 Monitoren arbeitenzu können)
  • Microsoft Windows XP Professional SP2c
Gesamtpreis: 475 Euro

Comments